Hilfe bei Gicht: Chronische Gicht



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Die chronische Gicht entsteht meistens nach einem oder mehreren akuten Gichtanfällen.

Dabei verläuft die Gicht häufig zunächst symptomlos, wenn man einen akuten Gichtanfall gehabt hat.

Erst nach einer Weile beginnen die Gelenke dauerhaft zu schmerzen. Von der chronischen Gicht sind nicht nur die typischen Großzehengelenke betroffen, sondern alle Gelenke des Körpers können von chronischer Gicht betroffen sein.

Durch die eingelagerten Harnsäure-Kristalle werden die Gelenke entzündlich gereizt und nach und nach zerstört.

Verbreitet ist die Gicht in den Fingergelenken.

Auch die Ellenbogen sind häufig von der chronischen Gicht betroffen.

Dank moderner Medikamente (z.B. Allopurinol) ist die chronische Gicht heutzutage relativ selten geworden.

Gichtknoten

Typisch für die gichtartige Zerstörung der Gelenke ist die Entstehung von sogenannten Gichtknoten.

Mit dem Fortschreiten der Gelenkzerstörung werden die Gelenke dicker und es entstehen knotenartige Gebilde.

Solche Schwellungen werden Gichtknoten genannt.

Sie erschweren die Befindlichkeit des Gichtkranken, denn zusätzlich zu den Schmerzen hat man auch eine optische Beeinträchtigung durch die Gicht.

Gicht-Tophi

Manchmal sieht man bei Gichtpatienten harte Knoten, die sich vor allem an den Ohrmusscheln bilden.

Bei diesen Knoten handelt es sich um Harnsäurekristalle, die sich ablagern.

Solche Harnsäureablagerungen im Gewebe werden Tophi genannt.

Wenn man sie im Bereich der Ohren vorfindet, heissen sie auch "Ohrtophi".

Siehe auch




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